Kritik am Bubble Tea

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Da wo es viele Fans gibt, sind natürlich auch die Neider nicht weit. Bubble Tea steht gemeinhin in der Kritik, denn das süße Getränk, das vor allem auf Jugendliche abzielt, birgt einige Gesundheitsgefahren in sich. Die Kritik am Bubble Tea ist teils durchaus berechtigt, wobei es durchaus Möglichkeiten gibt, das Trendgetränk auch gesund herzustellen.

 

Die Verbraucherzentralen sind sich einig, dass Bubble Tea eine echte Zuckerbombe darstellt. Mit einem Becher von gerade einmal 300 Milliliter liefert Bubble Tea gleich stolze 500 Kilokalorien. Da helfen auch fettreduzierte Varianten, wie sie von manchen Anbieter angepriesen werden, nicht mehr viel. So gibt McDonalds zu bedenken, dass es bei ihnen eine Diätvariante gibt. Sie soll „nur“ 135 bis 225 Kilokalorien im 300 Milliliter Becher beinhalten. Das ist etwa so viel, wie bei anderen gesüßten Softdrinks. Zum Vergleich: Cola in der gleichen Menge enthält 150 Kilokalorien.

 

Gerade in Verbindung mit der ohnehin stark vorherrschenden Fettleibigkeit, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist der Bubble Tea in die Kritik geraten. Schwierig wird es vor allem wegen des benötigten Sirups, der dem Trendgetränk erst den richtigen Geschmack gibt, die Kalorienzahl zu verringern.

 

Ernährungsexperten, die seit Jahren darauf drängen, mehr Wasser, statt Limonade zu trinken, um der sich ausbreitenden Fettleibigkeit entgegen zu wirken, stehen jetzt vor einem Problem. Bubble Tea hat längst die Massen erreicht. Sie befürchten genauso durch den Markteintritt von McDonalds, dass Bubble Tea demnächst sogar als Getränk dem Kinder-Menü zugefügt wird, so dass das ohnehin sehr kalorienreiche Mahl noch dicker machen könnte. Experten vergleichen den Bubble Tea für Kids mit dem Coffee to Go für Erwachsene.

 

Ein weiteres Problem, neben der reinen Kalorienaufnahme in großen Mengen: Niemand weiß ganz genau, was im Bubble Tea enthalten ist. Da er an der Theke direkt nach Kundenwunsch angemischt wird, handelt es sich um lose Ware. Die Deklarationspflichten für derartige Waren sind jedoch sehr viel lascher, als bei herkömmlichen Produkten. Farb- und Konservierungsstoffe, zugesetzte Säuerungsmittel und Aromen – all das muss nicht explizit aufgeführt werden. Bei einer Stichprobe durch die Verbraucherzentrale Bayern wurden dann auch just diese Stoffe im Bubble Tea entdeckt.

 

Zu befürchten steht außerdem, dass etwa durch die Transportverpackung aus China Weichmacher in das Getränk gelangen könnten. Das Gesundheitsministerium in China hat zudem im vergangenen Jahr herausgefunden, dass Yu Sheng Chemical Co., ein Unternehmen, das unter anderem Sirup herstellt, DEHP für die Herstellung verwende. Der Stoff wird vom Unternehmen seit mehr als 20 Jahren genutzt und gilt allgemein als Weichmacher. Der Sirup des Unternehmens wird dabei nicht nur zur Herstellung von Erfrischungsgetränken im Allgemeinen, sondern ebenso für den Bubble Tea verwendet. Der Weichmacher konnte im Erdbeersirup nachgewiesen werden, woraufhin eine der größten Rückrufaktionen der Geschichte herauf beschworen wurde. In den neuesten RoHS Richtlinien wurde DEHP jetzt als Verbotsstoff ausgewiesen, dennoch wird es noch bis 2015 dauern, bis das Verwenden und der Verkauf des Stoffes tatsächlich verboten ist.

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Die genaue Zusammensetzung von Bubble Tea lässt sich nicht konkret beschreiben. Vielmehr ist es abhängig davon, wer diesen herstellt, weil jeder Händler sein individuelles Geheimrezept hat.

Mittlerweile ist der Bubble Tea kein Insidertipp mehr. Die ersten Geschäfte, die sich ausschließlich auf den Verkauf von Bubble Tea spezialisierten, entstanden bereits vor gut zwei Jahren.

Das neue Trendgetränk schlechthin ist der Bubble Tea. Kaugummi-Tee – so könnte man dieses Getränk wörtlich übersetzen, dabei hat der Bubble Tea in seiner heutigen Form mit Tee oder Kaugummi kaum etwas zu tun.

Der Begriff Bubble Tea stammt ursprünglich aus dem Chinesischen und ist eine Übersetzung des zugrunde liegenden Wortes. Er bedeutet so viel wie Blasentee, was aber korrekter Bläschen- oder Perlentee bedeuten müsste.