Absinth und seine Wirkung

Absith Glas mit Zange und Zucker zur Karamelisierung

Durch seine grüne Farbe wird Absinth auch als die „Grüne Fee“ bezeichnet. Ursprünglich wurde im 18. Jahrhundert Absinth als Heilelixier hergestellt, jedoch als Genuss der Spirituose gelangte dieses Getränk erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und im frühen 20. Jahrhunderts zu seiner Popularität. Bekannte Künstler wie Edgar Allan Poe, Vincent van Gogh, Ernest Hemingway und noch viele andere tranken Absinth in rauen Mengen. Aus Wermut und anderen Kräutern wird Absinth hergestellt, die Pflanze Wermut besitzt gelbe Blüten, die sich an einer langen Rispe befinden. Die Pflanze enthält ätherische Öle, beispielsweise Thujon und Bitterstoffe wie Absinthin.

In der Medizin ist die Substanz Thujon nur wenig erforscht, doch können Anfälle von Krämpfen hervorgerufen werden, genauso kann es giftig auf Nieren, Nerven und Magen wirken. Bei der Destillation des Wermutkrautes mit Wein und anderen Zutaten, wird Absinth destilliert, dabei erhält die Spirituose nicht nur einen hohen Gehalt an Alkohol, sondern gleichzeitig Thujon. Alkohol und Thujon sind psychoaktive Substanzen, die dementsprechend eine starke Wirkung aufweisen. Beim Genuss von Absinth kommt es zu einer euphorisierenden, anregenden und berauschenden Wirkung, das kann bis zu einem gesteigerten Empfinden von Farben oder gar zu Halluzinationen sowie psychischen Problemen führen, wenn größere Mengen konsumiert werden.

Verbot von Absinth

Absinth war in den 1920ger Jahren für viele Menschen ein beliebtes Getränk, wegen seiner euphorisierenden Wirkung. Bei einem zu starken Konsum war eine Abhängigkeit die Folge, doch es konnte nicht nachgewiesen werden, ob das am hohen Gehalt vom Alkohol oder am Thujon lag. Dadurch kam es in dieser Zeit zu einem Verbot, welches außer Großbritannien alle westlichen Staaten betraf. Erst seit 1998 wurde Absinth in Deutschland wieder offiziell zugelassen. Allerdings gilt ein Grenzwert von Thujon, und zwar darf dieser nicht mehr als 35 Milligramm pro Liter betragen.
 

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Absinth Empfehlung

Name: Absinth 66 - 0,2 Liter, inkl. Absinthglas & Absinthlöffel
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Auswirkungen von Absinth

Die Nebenwirkungen können bis zum heutigen Tag nicht ganz klassifiziert werden, da sich die Wirkung bei jedem Menschen anders äußert. Wird Absinth nur gelegentlich und in geringen Mengen getrunken, können visuelle und auditive Halluzinationen und ein Anstieg der Libido auftreten. Es ist eine gehobene Gemütslage und kurz darauf eine Verschlechterung der Stimmung zu bemerken. Weiterhin kann das zentrale Nervensystem erregt werden, was wiederum eine Depression nach sich ziehen kann und das alles nur bei einem seltenen Genuss von Absinth.

Gesundheitliche Schäden durch Absinth

Wird der Absinth regelmäßig in großen Mengen getrunken, treten am Zentralnervensystem Schädigungen auf. Hier gelangt das Thujon an die Gehirnrezeptoren, dabei treten psychodelische Rauschzustände auf, die für die Zerrüttung des Nervensystems verantwortlich sind. Bei einem Missbrauch von Absinth kommt es zu bleicher Haut, Atembeschwerden, Haarausfall, Mundtrockenheit und zu einer morgendlichen Übelkeit, die bis zum Erbrechen führen kann. Weiterhin kann man an Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen leiden, oder die Nieren werden in Mitleidenschaft gezogen.

Befall der sensorischen Organe

Kommt es des Öfteren zum Genuss von Absinth, können die Sinnesorgane betroffen werden, es kann zu Schädigungen des Gehörs und des Sehnervs führen, so dass Menschen daran erblinden und taub werden. Sie klagen über Schwindelgefühle und ein Rauschen sowie Prickeln in den Ohren, sollten diese Symptome auftreten, dann sollte ein Arzt aufgesucht und das Trinken von Absinth unterlassen werden.

Weiterhin sind klonische epileptische Krämpfe, ein aggressives und lärmendes Verhalten, sowie Ängste durch die Einnahme von Absinth bekannt. Ebenfalls wird über Schlaflosigkeit, Fehlbewegungen und Lähmungen der Lippen und Zunge geklagt. Die Wirkungen durch Absinth sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, das Thujon, welches sich in der Spirituose befindet, kann viele Nebenwirkungen im menschlichen Körper bewirken. Es erkrankten Menschen durch einen zu hohen Genuss von Absinth an Demenz und bekamen Depressionen.

Auf die Menge des Thujon kommt es an

Solange Absinth in kleinen Mengen genossen wird und Thujon nur wenig enthalten ist, kann man von einem belebenden Getränk sprechen. Hierbei kann man in etwa die Dosis mit zwei  Milligramm pro Kilogramm des Körpergewichts rechnen, damit eine belebende Wirkung einsetzt. Beträgt die Dosis aber etwa 30 Milligramm pro Kilogramm des Körpergewichts, dann kann es zu schweren psychischen Schädigungen und epileptischen Krämpfen führen.

Solange der vorgeschriebene Grenzwert von Thujon nicht überschritten wird, so die Meinung der Experten, kann es zu keinen halluzinogenen Zuständen kommen. Selbst bei dem Genuss von größeren Mengen von Absinth wird die Dosis nicht erreicht werden, um in Rauschzustände zu verfallen. Das kann dann nur durch den hohen Gehalt an Alkohol möglich sein.

Foto: © dimcha - Fotolia.com

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