Die Herkunft und Geschichte des Tequila

Flagge Mexiko - die Herkunft von den alten Indios

Die Tequila Geschichte ist mit der Historie eng verbunden, kein anderes Getränk kann auf eine solch lange Geschichte zurück blicken, wie der Tequila. Der Tequila bekam seinen Namen von dem kleinen beschaulichen Städtchen, welches sich nahe der pazifischen Küste befindet. Erstmals wurde der Schnaps 1116 in der Chronik Tonalmatl Nahuati erwähnt. Die Indios stellten den Tequila das erste Mal her, lange Zeit bevor das mexikanische Hochland von den Spaniern erreicht wurde. Die „Blaue Agave“ ist die Pflanze, aus der der Tequila seinen Ursprung hat, sie wuchs in dieser Gegend reichlich und war allgegenwärtig im Leben der Menschen.

 

 

 

Geschichte des Tequila begann bei den Göttern

Aus der Region Guadalajara stammt eine uralte Tequila Geschichte, die besagt, dass der Teufel im Himmel los war. Die Götter stritten sich darum, wer zuerst den Menschen auf der Erde ein Getränk bieten könnte, welches wohlige, aber auch gleichzeitig entsetzliche Eigenschaften bereitet. Durch diesen Streit wurde ein Sturm mit Blitzen entfacht und die einheimischen Bewohner suchten zum Schutz eine Höhle auf. Der Streit darüber wurde mit einem Blitz gelöst. Dieser schlug in eine Pflanze, der Agave, ein, mitten ins Herz der Pflanze schlug der Blitz und brachte somit den Fruchtkörper zum Sieden. So entstand der köstliche Agavenhonig.

Nachdem die Götter sich wieder beruhigt hatten und der Sturm vorüber war, kamen die Menschen aus der Höhle, ihnen wehte der Duft des Agavenhonigs in die Nase. Neugierig eilten die Menschen herbei, einer nach dem anderen, sie kosteten den Saft und verspürten eine angenehme Wirkung in ihren Körpern.

Ein Bewohner nahm sich etwas Saft mit nach Hause und die Tequila Geschichte berichtet, dass dieser den Saft in seiner Hütte vergessen hatte. Nach einigen Tagen erblickte er den Agavenhonig wieder, inzwischen hatten sich auf der Oberfläche weißer Schaum und einige Bläschen gebildet. Der Mann trennte die Flüssigkeit und den Schaum voneinander und bekam ein neues Aroma zu schmecken. Da der Saft in der Zwischenzeit gegoren war und der Mann ihn nun trank, bekam er die Auswirkung zu spüren, seine Persönlichkeit veränderte sich, so entstand der Vorfahre des Tequila. Seit diesem Tag wurde das Getränk als eine Gabe der Götter angesehen.

 

Es war ein Geschenk der Götter, welches aber in der Zeit der Azteken nur den hohen Priestern zugute kam. Die gekochten Herzen der Agaven wurden von den Azteken im Mörser zerkleinert und mit Wasser wurde dieses Gebräu vergoren.

Als eine Art des Rausches wurde das Getränk in der Tequila Geschichte den präklassichen Hochkulturen von Mexiko vorbehalten. Der Tequila wurde als ein religiöser Opferwein angesehen und nur Könige Priester und Stammesälteste kamen in den Genuss, ihn zu trinken.

 

Vom Pulque zum Tequila

Der Vorläufer vom Tequila war der Pulque. Die Azteken stellten vor etwa 1.000 Jahren den Pulque aus dem vergorenen Saft der Agave her und noch heute wird der Likör in Mexiko ausgeschenkt. Das Destillationsverfahren brachten die Spanier erst im 16. Jahrhundert in das Land. Nachdem man einige Experimente unternommen hatte, wurde ein neuer Agaven Brand hergestellt, der „Vino Mezcal“.  Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Agave als Feldfrucht in Mexiko angebaut, besonders in und um die kleine Stadt Tequila. Durch dieses Anbaugebiet bekam der Vino Mezcal den Namen der Region und wird seit dieser Zeit „Tequila“ genannt.

Die Tequila Historie besagt, dass früher das süße Herz der Agave von den Einheimischen gekaut wurde. Selbst heute noch findet es seine Anwendung zur Herstellung von alltäglichen Gegenständen und Heilmitteln.

Der Agavenbrand wurde immerfort in größeren Mengen hergestellt und sein Siegeszug war nicht mehr aufzuhalten. Jedoch wollte die spanische Kolonialregierung den Alkohol aus ihrem Land nach Mexiko exportieren und diesen dort verkaufen. Mit Verboten versuchten sie den Agavenbrand entgegenzutreten, doch ohne sonderlichen Erfolg. Durch die Verbote der spanischen Kolonialregierung, brannten die Einheimischen den Agavenbrand schwarz. Die Spanier sahen ein, dass sie mit ihren Verboten nichts ausrichten konnten und hoben diese im 17. Jahrhundert wieder auf, mit einer gleichzeitigen Einführung von einer Steuer. Somit war die offizielle Genehmigung vorhanden und der Tequila konnte legal die Herzen der Menschen erobern.

 

Die jüngsten Entwicklungen in der Tequila Geschichte

Die erste Konzession wurde im Jahre 1758 in der damaligen Gegend „Nueva Galicia“ gewährt, um Tequila zu brennen. Nach der mexikanischen Unabhängigkeit, im Jahre 1821, war der Tequila das Nationalgetränk des Landes.

Im Jahr 1873 kaufte der ehemalige Administrator von Jose Cuervo, Cenobio Sauza, die Destillerie „La Antigua Cruz“ und benannte diese um, von dieser Zeit an hieß sie „La Perseveranica“, die Fabrik für Vino Mezcal und Tequila. Der erste Export von Tequila in das Ausland war 1888.

Der spanische Alkohol wurde immer schwerer zu beschaffen, dies nutzten die Hersteller und vergrößerten ihre Tequila Produktion sowie die Absatzmärkte, sie gelangten zu großem Reichtum und spielten auch in der Politik eine wichtige Rolle.

Die Tequila Historie belegt, dass in den mexikanischen Filmen der 1930ger und 1940ger Jahre das Wachstum von Tequila voran getrieben wurde. Während des Zweiten Weltkrieges gelangte das Getränk nach Nordamerika.

Der Norden von Mexiko wurde 1930 von der spanischen Influenza betroffen, angeblich sollen die Ärzte Tequila als Medizin verschrieben haben, mit etwas Salz und Zitrone eingenommen, sollte eine Heilung kommen.

Die Gründung „Camera Regional de la Industria Tequila“ fand 1959 statt. Die ersten Gesetze wurden 1974 zur Spezifikation von Tequila, Herstellung sowie dem Anbau von Agaven erlassen. Zwischen der Europäischen Union und Mexiko wurde ein Vertrag unterzeichnet, der die Beschaffenheit und die Herkunft von Tequila schützt. Weiterhin wurde 1997 die Norm NOM-006-SCFI-1994 festgelegt.

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